Technische Daten
| Reichweite | 40 km |
|---|---|
| Abfanghöhe | 20 km |
| Lenkung | Infrarot-Bildsuchkopf |
| Radar | CEAFAR-Multifunktionsradar |
| Kosten | ~150 Mio. EUR pro Batterie |
Betreiber an der Ostflanke
| Land | Stückzahl | Status | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Ukraine | Mehrere Systeme | Im Einsatz | Erstes Exportsystem. Hohe Abschussquote gegen Marschflugkörper und Drohnen. |
IRIS-T SLM ist Deutschlands Beitrag zur Mittleren Luftverteidigung und hat sich in der ukraine als effektiv gegen russische Marschflugkörper und Shahed-Drohnen erwiesen. Das System nutzt eine weiterentwickelte Version der IRIS-T-Kurzstreckenluftrakete mit Infrarot-Bildsuchkopf — eine Technik, die gegen Stealthziele und tieffliegende Marschflugkörper Vorteile gegenüber radargelenkten Systemen bietet.
rumaenien und polen haben Interesse signalisiert. Die Lieferung an die Ostflanke konkurriert jedoch mit der ukrainischen Priorität — Diehl Defence kann nicht schnell genug produzieren, um beide Märkte zu bedienen.
Bedeutung für die NATO-Ostflanke¶
IRIS-T SLM füllt die SHORAD-Lücke zwischen Patriot (Hochbereich) und MANPADS (Kurzstrecke). Für die Ostflanke wäre das System ideal als Schutz von Truppenstationierungen und Flugplätzen — aber Produktionsengpässe bei Diehl Defence bremsen die Verfügbarkeit.
Häufig gestellte Fragen¶
Welche NATO-Ostflankenstaaten wollen IRIS-T SLM beschaffen? Rumänien und Polen haben Interesse signalisiert. Die Ukraine hat als Erstkunde bereits mehrere Systeme im Einsatz. Lieferengpässe begrenzen die kurzfristige Verfügbarkeit.
Wie vergleicht sich IRIS-T SLM mit NASAMS? Beide decken einen ähnlichen Bereich ab (25-40 km). IRIS-T nutzt einen IR-Suchkopf (besser gegen Stealth/tieffliegende Ziele), NASAMS nutzt den radargelenkten AMRAAM.